Künstler

Jedes Jahr lädt der Künstlerische Leiter der Schubertiaden, Prof. Arkadi Zenzipér,  Künstler aus aller Welt nach Schnackenburg ein. Im Vordergrund steht das gemeinsame Musizieren, keine kommerziellen Zwecke. So spielen die Musiker ohne Honorar bei der spendenbasierten Veranstaltungsreihe – eine außergewöhnliche und singuläre Konzeption, die sich seit 24 Jahren bewährt und die Schubertiaden Schnackenburg als internationales Festival etabliert. Die Biografien der Künstler 2017 sind im Folgenden zu sehen.

  • Jörg Hempel - Bassbariton
  • Alexander Kaganovsky - Violoncello
  • Ilya Konovalov - Violine
  • Andreas Kuhlmann - Viola
  • Leonel Morales - Klavier
  • Alexander Rudin- Violoncello
  • Nuri El Ruheibany - Komponist/Pianist
  • Annette Unger - Violine
  • Iris Werner - Sopran
  • Werner Zeibig - Kontrabass
  • Tatjana Zenzipér - Klavier
  • Arkadi Zenzipér - Klavier

Jörg Hempel war Mitglied des Dresdner Kreuzchores und studierte an der Musikhochschule „Carl-Maria von Weber“ in Dresden sowie in Rom ( Margret Baker-Genovesi) für das italienischsprachige Repertoire. Nach Abschluß des Studiums(Frau Prof.Margret Trappe-Wiel) mit Auszeichnung 1997 schloß sich ein Meisterklassenstudium bei Prof. Hartmut Zabel an. Er erhielt Preise und Stipendien bei verschiedenen Gesangswettbewerben, u.a. 1991 den 1. Preis beim internationalen „Antonin-Dvorák-Wettbewerb“ in Karlovy Vary, und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Er nahm an mehreren Meisterkursen teil, u.a. bei Brigitte Fassbaender, Irwin Gage, Graham Johnson, Thomas Quasthoff und Peter Schreier.

Im Rahmen seiner regen Konzertätigkeit gab Jörg Hempel Liederabende u.a. in Dresden, Hamburg, Stuttgart, Schloß Elmau, Paris ,Mailand, Modena, beim Lanciano Musikfestival (Italien),London – Young Songmakers ,beim Kuhmo Kammermusikfestival (Finnland) sowie in Boston und Chicago (USA). Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn hierbei mit den Pianisten Alexander Schmalcz und Camillo Radicke.

Er tritt mit namhaften Chören und Orchestern, wie z.B. dem Dresdner Kreuzchor, dem Dresdner Kammerchor, dem Monteverdi Chor Hamburg, dem Kopenhagener Knabenchor, dem Thomanerchor Leipzig, der Dresdner Philharmonie, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Freiburger Barockorchester, der Rheinischen Kantorei / Das Kleine Konzert, arsys bourgogne, der Lautten Compagney Berlin, der Batzdorfer Hofkapelle, dem Kölner Kammerorchester, dem Copenhagen Philharmonic Orchestra, dem Orchestra del Teatro la Fenice, dem Orchestre de la Suisse Romande Genève, dem Singapore Symphony, dem Houston Symphony, dem San Francisco Symphony und dem Chicago Symphony Orchestra auf. Er arbeitet mit Dirigenten wie Pierre Cao, Nicolas McGegan, Ludwig Güttler, Wolf Dieter Hauschild, Marek Janowski, Wolfgang Katschner, Bernhard Klee, Hermann Max, Helmuth Müller-Brühl, Peter Neumann, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling, Peter Schreier, Reinhard Seehafer und Jörg Peter Weigle.

Musikfestivals, z.B. die Dresdner Musikfestspiele, die Tage der Zeitgenössischen Musik Dresden, die Händelfestspiele in Göttingen und Halle, das Bachfest Leipzig, der MDR-Musiksommer, das Rheingau Musik Festival, die Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Musiktage Hitzacker, die Telemanntage Magdeburg, die Herbstlichen Musiktage in Bad Urach, die Festlichen Tage Alter Musik Knechtsteden sowie die Musikfestspiele Bratislava, Recontres Musicales de Vezelay, Settimana di musica sacra di Monreale und das Liturgica Festival Jerusalem engagierten ihn.

Engagements führen Jörg Hempel in nahezu alle Länder Europas und nach Guatemala, Israel, Singapore und die USA . Neben seiner Konzerttätigkeit widmet er sich auch der Oper. Er gastierte an mehreren sächsischen Theatern, am Staatstheater Cottbus, am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg, an der Komischen Oper Berlin und an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Guglielmo (Cosi fan tutte), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Demetrius (Ein Sommernachtstraum), Dr. Falke (Die Fledermaus). Jörg Hempel arbeitet regelmäßig für Rundfunk , Fernsehen und CD-Produktionen (u.a. Amroisie, MDG , Capriccio , Raumklang , Liedaufnahmen bei Edisonor).

Alexander Kaganovsky wurde in Kiew, Ukraine geboren und erhielt seinen ersten Musikunterricht mit 5 Jahren. Bereits wenige Jahre später trat er als Solist auf und gewann mit 16 Jahren den Musikwettbewerb der Republik Ukraine. Nach seiner Emigration nach Israel studierte Alexander Kaganovsky in der „Rubin“ Musikakademie in Tel Aviv bei Professor Uzi Wiesel. Er gewann den ersten Preis des Akademiewettbewerb sowie 1985 den ersten Preis an der „Israel Broadcasting Authority Competition“. Seitdem ist er Mitglied des renommierten „Israel String Quartet“. Alexander Kaganovsky trat bei mehreren internationalen Festivals auf, u.a. „Klangbogen“ in Wien, „Catania-Festival“ in Sizilien, „Ceske Krumlov Festival“ in der Tschechischen Republik, „Novosibirsk-Festival“ in Russland und vielen weiteren. Er trat mit allen bekannten israelischen Orchestern, vor allem mit dem Israel Philharmonic Orchestra, als Solist auf und gab Rezitale und Soloauftritte in fast allen Ländern Europas, den USA, Russland, Japan und Südamerika. Dabei arbeitete er mit namhaften Dirigenten zusammen, u.a. mit Gary Bertini, David Robertson, Semjon Friedmann, Nathan Rachlin, Stanley Sperber und vielen mehr. Seit September 2000 ist Kaganovsky erster Solocellist des Berner Symphonieorchesters. Außerdem unterrichtet Alexander Kaganovsky in Meisterklassen in Deutschland, Russland, Frankreich, Israel und an der UNESCO-Meisterklasse unter der Gesamtleitung von Yehudi Menuhin. Einige zeitgenössische Stücke wurden eigens für ihn komponiert, und er wirkte bei zahlreichen Radio- und Fernsehproduktionen mit und spielte einige CDs ein. Seit 1998 lebt er in der Schweiz.

Ilya Konovalov wurde 1977 in Novosibirsk geboren. Mit 7 Jahren begann er bei Prof. Zakhar Bron sein Violinstudium, später nahm er Unterricht bei Alexey Gvozdey und bei Prof. Dora Schwarzberg an der Wiener Musikakademie. Er gewann den 1. Preis beim Internationalen Wienjawinski-Wettbewerb. Seitdem tritt Ilya Konovalov als Solist und Kammermusiker in Russland, Norwegen, Indonesien, Brasilien, Japan, Deutschland und den Niederlanden auf und spielte mit Orchestern wie den ¨Moscow Virtuosi¨, dem Züricher Kammerorchester, der Israel Philharmonic, der Staatskapelle Sankt Petersburg, der Moskauer Staatssinfonie und dem Amerikanisch-Russischen Sinfonieorchester.

Seit 1997 ist Ilya Konovalov Konzertmeister der Israel Philharmonic. Außerdem unterrichtet er seit 2006 Violine und Kammermusik an der Buchmann – Mehta Musikschule der Universität Tel Aviv.

Andreas Kuhlmann begann das Viola-Studium an der Folkwang-Musikhochschule in Essen bei Prof. Konrad Grahe. Das Konzertexamen bei Prof. Emile Cantor in Trossingen und weitere Studien bei Prof. Serge Collot in Paris schlossen sich an. Als Bratschist des Werethina-Quartetts macht er seinen Kammermusikabschluss mit Auszeichnung.

Nach weiteren Studien bei den Mitgliedern des Amadeus-Quartett, Yfrah Neaman, Dmitry Sitkovetsky, György Kurtag und Sandor Devich, folgten Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen in ganz Europa (BBC, WDR, Hungarian Radio…).

1989 wurde Andreas Kuhlmann Folkwang-Preisträger und gewann 1991 mit seinem Quartett den Yehudi Menuhin-Award beim ersten London International String Quartet Competition. Nach langjähriger Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie, Aushilfstätigkeit in vielen Orchestern, u.a. bei den Berliner Philharmonikern, sowie weitgefächerten kammermusikalischen und solistischen Aktivitäten, wurde er 1994 Mitglied der Dresdner Philharmonie.

Von 2007 bis 2013 war er außerdem Mitglied des Festspielorchesters der Bayreuther Festspiele. Andreas Kuhlmann ist Gründer und Leiter des Carus Ensembles, Mitglied des Philharmonischen Streichtrios und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber für Viola, Orchesterstudien und Kammermusik.

Alexander Rudin wurde 1960 in Moskau geboren. Dort studierte er an der Moskauer Musikhochschule  Klavier sowie Violoncello am Gnessin-Institut, bevor er  bei Dimitri Kitaienko,  dirigieren studierte. Zwischen 1976 und 1982 hat er zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen und ist als Solist mit der Royal Philharmonic, dem Wiener Sinfonieorchester, dem Dänischen Radio Sinfonieorchester, allen größeren russischen Orchestern und dem Münchener Kammerorchester aufgetreten. Als Dirigent trat er in Norwegen, Finnland, Deutschland und Spanien auf.

1988 wurde er zum künstlerischen Leiter des „Festival Musical Assemblies“ ernannt und im darauf folgenden Jahr übernahm er die Leitung des „Musica Viva Chamber Orchestras“.

In der Kammermusik spielt er als Cellist sowie Pianist mit und lehrt außerdem Kammermusik an der Moskauer Musikhochschule und gibt regelmäßig Meisterkurse in ganz Europa.

Nuri El Ruheibany studierte Klavier und Komposition an der Hochschule für Musik in Leipzig und machte sein Diplom im Fach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Dresden. Als Dirigent leitete er u.a. die Hallesche Philharmonie, das Große Rundfunk-Sinfonieorchester und den Chor Berlin, das Staatstheater Freiberg, das Opernhaus Leipzig, das Staatliche Sinfonieorchester Reichenbach, die Staatskapelle St. Petersburg, die Kaliningrader Philharmonie und das Nationale Syrische Sinfonieorchester. Seine Kompositionen bilden nicht selten eine Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Musik. So weht in seine Kompositionen ein Hauch orientalischer Stimmung mit vielen Träumen, Liebe und Sehnsucht. In seinen Arbeiten verzichtet er auf die atonalen Strömungen, versucht mit klarer Linie seine Musik wiederzugeben. So schuf er zahlreiche Werke für Klavier, Percussion, Kammermusik, Chor und Orchester. 1980 gründete er an der Musikschule Lüchow-Dannenberg das Percussion-Ensemble „Tamburo Temperamento“. Als Anerkennung für seine Verdienste als Komponist, Dirigent und Musikpädagoge erhielt er im Jahr 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Annette Unger wurde 1992 als eine der jüngsten Professorinnen für Violine an die Dresdner Musikhochschule berufen, wo sie bereits bei KV Prof. Karl Unger studierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von Eduard Melkus (Violine) und Semjon Skigin (Kammermusik).

Als Solistin konzertiert sie regelmäßig in Deutschland, Russland, Österreich, Frankreich, Norwegen, Tschechien, Polen, Italien, Spanien, Korea, der Schweiz und in Japan, u. a. mit der Staatskapelle St. Petersburg und den Dresdner Kapellsolisten.Konzertverpflichtungen führten sie an das Bolschoi-Theater Moskau, die Kapella St. Petersburg, in die Ishikawa Ongakudo Concert Hall Kanazawa, zur „Gesellschaft für Musiktheater“ in Wien, in das Auditorio Nacional de Musica Madrid, das Rudolfinum Prag, die Philharmonie St. Petersburg, das Seoul Arts Center, die Suntory Hall Tokyo sowie zu verschiedenen internationalen Musikfestivals. Ihre CD-Einspielungen mit Sonaten und Kammermusikwerken vom Barock bis zur Musik des 20. Jahrhunderts bei GENUIN erhielten hohe Presseresonanz.Zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses gründete sie 1999 die „Internationale Musikakademie Meißen e. V.“ mit dem „Szymon-Goldberg-Award für Junge Geiger“. Des Weiteren leitet sie Meisterkurse in Deutschland, Tschechien, der Schweiz, Norwegen, Italien und den USA und ist Jurymitglied internationaler Wettbewerbe. Annette Unger spielt eine Violine von Cornelius Schneider-Marfels, Erlangen 2008.

www.annette-unger.de

Die Sopranistin Iris Werner lebt in Berlin. Sie arbeitet als Sängerin, Gesangslehrerin und Klavierbegleiterin im Musikatelier Moabit. Zurzeit liegt ihr Schwerpunkt bei Liederabenden mit eigens zusammengestellten Programmen. Iris Werner studierte Gesang an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Jutta Schlegel und davor Schulmusik mit den Hauptfächern Klavier und Cello an der Musikhochschule Hannover. Von 2006 bis 2010 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg und am Opernhaus Zürich. Sie hat über viele Jahre bei Rundfunk- und Opernchören im In- und Ausland gastiert, so zuletzt beim Chor der Deutschen Oper Berlin, des Bayerischen Rundfunks und der Bayreuther Festspiele, wo sie 2013 u.a. bei der Castorf-Inszenierung vom „Ring der Nibelungen“ mitwirkte. Konzertreisen führten sie u.a. zu den Festspielen Baden Baden, Luzern Festival, Wiener Musikverein, Rudolfinum Prag, Royal Albert Hall London und Suntory Hall Tokyo. Sie arbeitete mit großen Dirigenten wie Simon Rattle, Claudio Abbado, Mariss Jansons, Kirill Petrenko und Bernhard Haitink. Auf der Theaterbühne hat sie sowohl Oper- und Operettenrollen als auch Musicalrollen verkörpert. Sie hat mehrere Werke zur Uraufführung gebracht u.a.von Gerald Humel und Nuri El Ruheibany. Als Konzertsolistin trat sie mehrmals in der Philharmonie Berlin auf, u.a mit dem Deutschen Symphonieorchester unter der Leitung von Kent Nagano. Iris Werner verfügt über einen breit gefächertes Lied- und Opernrepertoire. Zu ihren favorisierten Opernrollen gehören z.B. Pamina, Donna Elvira, Violetta, Tatiana, Rusalka und Carmen.

Werner Zeibig, geboren 1939, studierte von 1957 – 1962 Kontrabass an der Hochschule für Musik in Dresden. Das erste Engagement erfolgte an der Deutschen Staatsoper Berlin. Von 1962 – 2004 war er Mitglied der Staatskapelle Dresden, seit 1972 Kammervirtuose und ab 1985 Solokontrabassist. 1963 war er Preisträger des „Carl Maria von Maria“ Wettbewerbs. Er vervollkommnete seine Studien bei Prof. F. Hertl, Prag und Prof. Ludwig Streicher, Wien. Zahlreiche Komponisten u.a. Wilfried Jentzsch, Volker Hahn und Paul Kurzbach schrieben für ihn Solo- und Kammermusikwerke, die er auch uraufführte. Als Continuo-Spieler erwarb sich Zeibig einen hervorragenden Ruf und spielte unter namhaf-ten Dirigenten wie Peter Schreier, Ludwig Güttler u.a. bedeutende Werke auf CD ein. 1985 erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Dresden und wirkt seitdem als erfolgreicher Lehrer, seine Berufung zum Professor folgte. Darüber hinaus ist er bei nationalen und internationalen Wettbewerben als Juror tätig und gibt im In- und Ausland Meisterkurse. Beim „Internationalen Kammermusikfestival Schloss Moritzburg“ ist er seit 15 Jahren ständiger Gast. Außerdem ist er als Solokontrabassist häufiger Gast an der Bayri-schen Staatsoper München, der Hamburger Staatsoper und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Tatjana Zenzipér wurde in St. Petersburg geboren und studierte am dortigen Mussorgsky- Konservatorium bei Tatjana Osipowa und am berühmten Rimski-Korsakov-Konservatorium bei Prof. Umanskaja Klavier und bei Prof. Schafran und Prof. Serova Kammermusik und Liedbegleitung. Gleich nach dem Studium, das sie mit Auszeichnungen absolvierte, begann ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin. Parallel dazu begann auch ihre Lehrtätigkeit am Mussorgsky-Konservatorium. Seit 1990 lebt Tatjana Zenzipér in Deutschland. Sie ist Gast bei verschiedenen Musikfestivals und spielte u.a. im Gewandhaus Leipzig, der Semperoper Dresden und dem Schauspielhaus Berlin. Sie hat sich mehr und mehr der Kammermusik und Liedbegleitung gewidmet und spielt mit namhaften internationalen Solisten in Deutschland und im Ausland. 1991 gewann sie zusammen mit dem Cellisten Michael Sanderling den ARD-Wettbewerb in München. Zurzeit arbeitet sie als Dozentin am Heinrich-Schütz-Konservatorium in Dresden. Immer wieder tritt sie zudem sehr erfolgreich mit ihrem Mann, dem Pianisten Prof. Arkadi Zenzipér, mit Werken für 2 Klaviere und 4 Hände weltweit auf.

Arkadi Zenzipér, in St. Petersburg geboren, absolvierte sein Klavierstudium und seine darauf folgende Aspirantur mit den höchsten Auszeichnungen. Als Schüler von Grigori Sokolow trat der in Dresden lebende Solist unter anderem mit der Staatskapelle Dresden, dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Staatskapelle St. Petersburg, der Slowakischen Philharmonie, der Krakauer Philharmonie und mit renommierten Kammermusikpartnern und Orchestern weltweit auf.

Arkadi Zenzipér ist als Professor an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden tätig und ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Musikfestivals „Schubertiaden Schnackenburg“.

Außerdem ist er Jurymitglied verschiedener Wettbewerbe und zudem Jury-Vorsitzender des internationalen Anton G. Rubinstein Klavier-Wettbewerbes. Mehrere seiner Schüler sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und regelmäßige Konzertreisen und Meisterkurse führen ihn u.a. nach Russland, in die USA, Korea, Argentinien, Italien und Polen.