Künstler

Jedes Jahr lädt der Künstlerische Leiter der Schubertiaden, Prof. Arkadi Zenzipér,  Künstler aus aller Welt nach Schnackenburg ein. Im Vordergrund steht das gemeinsame Musizieren, keine kommerziellen Zwecke. So spielen die Musiker ohne Honorar bei der spendenbasierten Veranstaltungsreihe – eine außergewöhnliche und singuläre Konzeption, die sich seit 25 Jahren bewährt und die Schubertiaden Schnackenburg als Geheimtipp etablierte. Die Biografien der Künstler 2018 sind im Folgenden zu sehen.

  • Maria Burnaeva - Klavier
  • Leonid Gorokhov - Violoncello
  • Heinz Haunold - Violine
  • Davud  Kadymov - Violine
  • Ilya Konovalov - Violine
  • Tim Posner - Violoncello
  • Nuri El Ruheibany - Komponist/Pianist
  • Sào Soulez Larivière - Viola
  • Ho Jeong Lee - Klavier
  • Annette Unger - Violine
  • Robert Umansky- Klavier
  • Tatjana Zenzipér - Klavier
  • Arkadi Zenzipér - Klavier
Maria Burnaeva wurde 1990 geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren an der „Nationalen Präsidenten Schule“ für hochbegabte Kinder.

2017 absolvierte sie ihren Master of Music bei Prof. Arkadi Zenzipér an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.  Sie nahm an mehreren Meisterkursen mit weltbekannten Pianisten wie Dmitri Bashkirov, Leonel Morales, Pavel Gililov und Ilya Scheps teil.

Sie ist mehrfach ausgezeichnete Preisträgerin sowohl als Pianistin als auch als Komponistin. Maria wurde 2013 Preisträgerin des internationalen Pianistenwettbewerbs Kabalewski und erhielt den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes im Rahmen der Kabalewski Festspiele und des Rachmaninov Wettbewerbs in Moskau.  Im Jahr 2018  gewann sie den Gran Prix beim 6. Internationalen Klavierwettbewerb «Citta San Dove di Piave» in Venedig als Pianistin des «PianoDuo Vision».

Seit 2015 bis heute wirkt Maria jährlich bei den Schubertiaden Schnackenburg Musikfestival, Klavierfestival ClaviCologne, Sommerpalais Dresden und seit der Saison 2016/17 als Künstlerin der Reihe «Junge Meister der Klassik» in Dresden mit.  Sie führt eine regelmäßige Konzerttätigkeit nach Spanien, Kroatien, Russland, Deutschland und in die Schweiz. Ein Höhepunkt ihrer jungen Karriere war die Uraufführung von “Die festliche Toccata” beim 10. Semperopernball 2015 unter der Leitung des deutschen Trompeters und Dirigenten Ludwig Güttler.

Der 1967 geborene Cellist Leonid Gorokhov studierte bei Anatoli Nikitin am Konservatorium St. Petersburg und gewann bereits 15-jährig den internationalen Wettbewerb „Concertino Praha“. Es folgten große internationale Erfolge, wie etwa 1986 der 1. Preis beim „Geneva Concours International d’Exécution Musicale“, der „Grand Prix Patek Philippe“ oder der „Paul Strait Prize“. 1991 trat Gorokhov unter der Leitung von Yehudi Menuhin erfolgreich als Solist der St. Petersburger Philharmonie auf und konzertiert seitdem mit führenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem englischen Sinfonieorchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Sinfonia Varsovia, dem Enescu Philharmonieorchester oder dem Philharmonie Orchester in Großbritannien. Leonid Gorokhov war Professor am “Royal College of Music” in London und hat 2008 den Ruf einer Professur an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover angenommen. Darüber hinaus gibt er zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei der internationalen Sommerakademie für junge Künstler in Marktoberdorf und bei der „Euro Music Festival & Academy“ in Halle.

Heinz Haunold Copyright Reinhard Winkler

Der 1955 geborene Oberösterreicher Heinz Haunold studierte an der Salzburger „Musikhochschule Mozarteum“ bei Prof. Zehetmair und schloss 1977 das Konzertfach Violine mit Diplom ab. Weitere Studien führten ihn nach Bern zu Max Rostal und nach Wien zu Josef Suk. Als Konzertmeister debütierte Haunold bei dem „Jeunesse Weltorchester“ u.a. unter L. Bernstein. Bevor Haunold, auf einer Violine von C.A. Testore (1736) spielend, erster Konzertmeister des Bruckner Orchesters Linz wurde, trat er auch als Konzertmeister des „Wiener Kammerorchesters“ weltweit als Solist auf: Solokonzerte und zahlreiche Konzerte als Primarius des 1986 gegründeten „A. Bruckner Quartetts“ führten ihn u.a. quer durch Europa, nach Südamerika, Asien und in die USA. Haunold wirkt darüber hinaus bei diversen Rundfunk- und CD-Produktionen mit und hält Vorträge für internationale Organisationen.

Davud Kadymov wurde in Baku als Kind einer Musikerfamilie geboren. 1992 erfolgte der Umzug nach Moskau, wo Davud seine musikalische Ausbildung im Gnessiny Musik College und an der Staatlichen Hochschule Ippolitov-Ivanov in der Klasse von Prof. Valeri Vorona erhielt. 2002 wurde er Preisträger beim «Junge Virtuosen»-Wettbewerb in Russland und spielte danach bei mehreren internationalen Festivals in Russland, Italien und in Japan. Als Konzertmeister des Kammerorchesters «The Seasons» ist Davud mit berühmten Künstlern wie Viktor Tretyakov, Polina Osetinskaya, Luca Debargue, Michail Voskresensky und Alexander Trostyansky aufgetreten, und nahm eine CD mit sechs Klavierkonzerten von Bach auf. Als Orchestermitglied spielte er in den besten Konzertsälen Europas und Asiens, darunter in den Philharmonien von Berlin, Florenz, Brüssel, Paris und Tokyo. Außerdem führen ihn Konzerte als Solo- und Kammermusiker nach Russland und Europa.

Ilya Konovalov wurde 1977 in Novosibirsk geboren. Mit 7 Jahren begann er bei Prof. Zakhar Bron sein Violinstudium, später nahm er Unterricht bei Alexey Gvozdey und bei Prof. Dora Schwarzberg an der Wiener Musikakademie. Er gewann den 1. Preis beim Internationalen Wienjawinski-Wettbewerb. Seitdem tritt Ilya Konovalov als Solist und Kammermusiker in Russland, Norwegen, Indonesien, Brasilien, Japan, Deutschland und den Niederlanden auf und spielte mit Orchestern wie den ¨Moscow Virtuosi¨, dem Züricher Kammerorchester, der Israel Philharmonic, der Staatskapelle Sankt Petersburg, der Moskauer Staatssinfonie und dem Amerikanisch-Russischen Sinfonieorchester. Seit 1997 ist Ilya Konovalov Konzertmeister der Israel Philharmonic. Außerdem unterrichtet er seit 2006 Violine und Kammermusik an der Buchmann – Mehta Musikschule der Universität Tel Aviv.

Tim Posner wurde 2018 der erste britische Preisträger des Internationalen Karl Davidov Wettbewerbs in Lettland. Der 1995 geborene Cellist begann mit 8 Jahren das Cellospiel und lernte zuerst bei seiner Mutter, Julia Desbruslais. Er studierte als Jungstudent an der “Royal Academy of Music” in der Klasse von Robert Max und studiert seit 5 Jahren bei Prof. Leonid Gorokhov an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Tim gab sein Debütsolokonzert mit Orchester im Alter von 14 Jahren und im Jahre 2011 spielte er, gemeinsam mit seiner Mutter, die Uraufführung des Werkes “Via Crucis”, welches für ihn von dem Komponisten William McVicker geschrieben worden ist. Im selben Jahr führte er mit der Royal Philharmonic Orchestra Tschaikowsky’s Rococo Variationen in der “Codogan Hall” auf und wurde dazu ausgewählt, bei dem London Cello Society Event zu spielen, neben weiteren, herausragenden Solisten. Neulich spielte er Händels Trio Sonata mit den London Mozart Players, Carl Philipp Emanuel Bachs A-Dur Cellokonzert und Sollimas “Violocelles Vibrez” mit dem Crendon Chamber Orchetsra, Haydns C-Dur Konzert bei dem Oxford Arts Festival und Elgar, Saint Säens und Schumann Konzerte in London. Er ist seit 2 Jahren Stipendiat von Live Music Now und gewann den hoch geschätzten Gundlach Preis.

Als Kammermusiker spielt Tim regelmäßig in mehreren Ensembles und hat bereits Rezitale in ganz Europa und Asien gegeben. Er war der Cellist des Celan-Quartetts, welches im Jahr 2014 das “Quartet in Residence” des Musikdorf Ernen Festivals in der Schweiz war. Ihre Debüt-CD mit Bergs op. 3, wurde in der Menuhin Hall aufgenommen. Tim nahm ebenfalls eine CD mit Kreislers Streichquartett auf, welche im Jahr 2012 erschienen ist. Er spielte bereits in mehreren nahmhaften Kammermusikfestivals, wie zum Beispiel dem Wye Valley-, Lewes-, Peasmarsh-, Frinton-, Musikdorf Ernen-, Musique à Marsac-, Buxtehude-, Joroisten Musiikkipaivat-, Mozart and Baroque Festival Cadiz (als Mitglied der ‘Soloists of London’), Roman River-, Cheltenham- und Brighton-Festival. Als Kammermusiker hat er mit vielen renommierten Musikerpersönlichkeiten zusammengearbeitet, u.a. Tasmin Waley-Cohen, Carla-Maria Rodriguez, Alasdair Beatson, Ewa Kupiec, Esther Hoppe, Christoph Richter, Matthew Hunt und Mitgliedern des London Haydn Quartet und den Kungsbacka-, Florestan- und Barbican-Trios.

Nuri El Ruheibany studierte Klavier und Komposition an der Hochschule für Musik in Leipzig und machte sein Diplom im Fach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Dresden. Als Dirigent leitete er u.a. die Hallesche Philharmonie, das Große Rundfunk-Sinfonieorchester und den Chor Berlin, das Staatstheater Freiberg, das Opernhaus Leipzig, das Staatliche Sinfonieorchester Reichenbach, die Staatskapelle St. Petersburg, die Kaliningrader Philharmonie und das Nationale Syrische Sinfonieorchester. Seine Kompositionen bilden nicht selten eine Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Musik. So weht in seine Kompositionen ein Hauch orientalischer Stimmung mit vielen Träumen, Liebe und Sehnsucht. In seinen Arbeiten verzichtet er auf die atonalen Strömungen, versucht mit klarer Linie seine Musik wiederzugeben. So schuf er zahlreiche Werke für Klavier, Percussion, Kammermusik, Chor und Orchester. 1980 gründete er an der Musikschule Lüchow-Dannenberg das Percussion-Ensemble „Tamburo Temperamento“. Als Anerkennung für seine Verdienste als Komponist, Dirigent und Musikpädagoge erhielt er im Jahr 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Der niederländisch-französische Bratschist Sào Soulez Larivière wurde 1998 in Frankreich geboren. Er studierte ursprünglich Geige bei Natasha Boyarsky an der Yehudi Menuhin School, bis er 2016 zur Bratsche wechselte.

Er nahm an Meisterkursen u.a bei Tabea Zimmermann, Jean Sulem, Alexander Zemtsov, Nobuko Imai und Gerard Caussé teil. Darüber hinaus besuchte er Festivalakademien des Schleswig-Holstein Musik Festivals, des Menuhin Festivals Gstaad, des Kronberg Academy Festivals und des Verbier Festival Academy.

Sào gewann bereits einige Preise bei internationalen Wettbewerben. Dazu zählt der erste Preis des North London Music Festivals (2016), der dritte Preis des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs (2017), und der dritte Preis der Cecil Aronowitz International Viola Wettbewerbs (2017). Als leidenschaftlicher Orchester- und Kammermusiker hat er bereits verschiedene Konzerte in Großbritannien und Kontinentaleuropa gegeben, darunter Auftritte im Rahmen des Akoestikum Talent Programme Festivals, Musethica Deutschland, und Kronberg ‘Chamber Music Connects the Worldʼ. Außerdem überträgt er gerne Musik für Bratsche und Geige und spielt oft mit seiner Schwester, Geigerin Cosima Soulez Larivière.

Derzeit studiert Sào an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Tabea Zimmermann.

Die in Südkorea geborene Ho Jeong Lee studierte bei Prof. Jean-Efflam Bavouzet und Prof. Anatol Ugorski an der Hochschule für Musik Detmold und in der Meisterklasse bei Prof. Arkadi Zenziper an der Hochschule für Musik Dresden. 2008 spielte sie sämtliche Sonaten Beethovens in einem Jahr in 8 Konzerten, danach wurde sie zu renommierten Festivals eingeladen, darunter das Piano Festival in Paris, Festival International de Piano de La Roque d’Antheron, Lille Piano Festival, Festival Nimes und die Kasseler Musiktage. Sie trat mehrmals als Solistin mit dem Orchester der Hochschule Dresden, der Aue Philharmonie, der Deutschen Streicherphilharmonie, dem NWD-Orchester, der Elbland Philharmonie u.a. auf. Ho Jeong Lee gewann den ersten Preis bei der Vietri sul Mare – Amalfi Coast International Piano Competition, den ersten Preis des DAAD, den ersten Preis der Kammermusik des Moritzburgfestivals sowie Preise beim Kammermusikwettbewerb der GFF und der Antonio Napolitano International Competition. Im Jahr 2017 hat sie beim International Telekom Beethoven Wettbewerb Bonn den 3. Preis gewonnen.

Annette Unger wurde 1992 als eine der jüngsten Professorinnen für Violine an die Dresdner Musikhochschule berufen, wo sie bereits bei KV Prof. Karl Unger studierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von Eduard Melkus (Violine) und Semjon Skigin (Kammermusik).

Als Solistin konzertiert sie regelmäßig in Deutschland, Russland, Österreich, Frankreich, Norwegen, Tschechien, Polen, Italien, Spanien, Korea, der Schweiz und in Japan, u. a. mit der Staatskapelle St. Petersburg und den Dresdner Kapellsolisten. Konzertverpflichtungen führten sie an das Bolschoi-Theater Moskau, die Kapella St. Petersburg, in die Ishikawa Ongakudo Concert Hall Kanazawa, zur „Gesellschaft für Musiktheater“ in Wien, in das Auditorio Nacional de Musica Madrid, das Rudolfinum Prag, die Philharmonie St. Petersburg, das Seoul Arts Center, die Suntory Hall Tokyo sowie zu verschiedenen internationalen Musikfestivals.

Ihre CD-Einspielungen mit Sonaten und Kammermusikwerken vom Barock bis zur Musik des 20. Jahrhunderts bei GENUIN erhielten hohe Presseresonanz. Zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses gründete sie 1999 die „Internationale Musikakademie Meißen e. V.“ mit dem „Szymon-Goldberg-Award für Junge Geiger“. Des Weiteren leitet sie Meisterkurse in Deutschland, Tschechien, der Schweiz, Norwegen, Italien und den USA und ist Jurymitglied internationaler Wettbewerbe. Annette Unger spielt eine Violine von Cornelius Schneider-Marfels, Erlangen 2008.

www.annette-unger.de

Robert Umansky wurde 1985 in Charkow (Ukraine) geboren und studierte dort an der Universität der Künste bei Prof. Tatjana Werkina. Er gewann Preise bei Wettbewerben in Göttingen, Ettlingen und 2001 den 2. Preis beim Internationalen Horowitz- Wettbewerb in Kiew. Häufig trat er mit Klavierkonzerten als Solist mit Orchester mit Werken von Mozart, Chopin, Rachmaninov und Prokofjew auf oder wirkte bei Audio- Produktionen (z.B. im Saarländischen Rundfunk) mit. Weitere Studien absolvierte er bei Prof. Michael Leuschner in Freiburg (Klavier) sowie bei Prof. Tatevik Mokatsian (Kammermusik), welche er mit der Bestnote abschloss. Außerdem nahm er an Meisterkursen wie dem „Forum Musiktage“ in Madrid teil. 2013 wurde er mit dem Preis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes beim 5. Arthur-Lepthien-Wettbewerb in Freiburg ausgezeichnet. Als gefragter Duo-Partner konzertiert er regelmäßig mit verschiedenen Instrumentalpartnern und wird als Pianist zu Meisterklassen eingeladen. Seit Oktober 2017 ist er Dozent für Instrumentalkorrepetition mit Streichern an der Hochschule für Musik Dresden.

Tatjana Zenzipér wurde in St. Petersburg geboren und studierte am dortigen Mussorgsky- Konservatorium bei Tatjana Osipowa und am berühmten Rimski-Korsakov-Konservatorium bei Prof. Umanskaja Klavier und bei Prof. Schafran und Prof. Serova Kammermusik und Liedbegleitung. Gleich nach dem Studium, das sie mit Auszeichnungen absolvierte, begann ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin. Parallel dazu begann auch ihre Lehrtätigkeit am Mussorgsky-Konservatorium. Seit 1990 lebt Tatjana Zenzipér in Deutschland. Sie ist Gast bei verschiedenen Musikfestivals und spielte u.a. im Gewandhaus Leipzig, der Semperoper Dresden und dem Schauspielhaus Berlin. Tatjana Zenzipér tritt mit namhaften internationalen Solisten in Deutschland und im Ausland auf. 1991 gewann sie zusammen mit dem Cellisten Michael Sanderling den ARD-Wettbewerb in München. Zurzeit arbeitet sie als Dozentin am Heinrich-Schütz-Konservatorium in Dresden. Regelmäßig tritt sie zudem mit ihrem Mann, dem Pianisten Prof. Arkadi Zenzipér, mit Werken für 2 Klaviere und 4 Hände weltweit auf, darunter in Konzertsälen in Deutschland, Italien, Russland, Argentinien und Korea.

Arkadi Zenzipér,Arkadi Zenzipér, in St. Petersburg geboren, absolvierte sein Klavierstudium und seine darauffolgende Aspirantur bei Nathan Perelman, Grigori Sokolow und Tamara Fiedler am Rimski-Korsakov-Konservatorium mit den höchsten Auszeichnungen. Der Fall der Mauer und der innerdeutschen Grenze war für Arkadi Zenzipér auch ein persönlicher Glücksfall: Als Solist wurde er nunmehr zu Konzerten im In- und Ausland eingeladen. Unter anderem trat er mit der Staatskapelle Dresden, dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Staatskapelle St. Petersburg, der Slowakischen Philharmonie, der Krakauer Philharmonie und mit renommierten Kammermusikpartnern, unter anderem dem Trio Ex Aequo, und Orchestern weltweit auf.

Arkadi Zenzipér ist als Professor und Dekan für Klavier an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden tätig und ist Künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Musikfestivals „Schubertiaden Schnackenburg“. Außerdem ist er Jurymitglied verschiedener internationaler Wettbewerbe. Arkadi Zenzipér setzt sich für die russisch-deutsche Kulturverständigung ein und initiierte gemeinsam mit Andreas Graf von Bernstorff die Gründung der „Gartow Stiftung“ zur Förderung des musikalischen Nachwuchses in St. Petersburg.

Arkadi Zenzipérs Diskographie umfasst Aufnahmen von Glinka, Prokofjew, Rachmaninov, Mendelssohn Bartholdy, Mozart, Chopin und Schumann. CDs erschienen bei den Labels Capriccio, Berlin Classics und Classical Records. Mehrere seiner Schüler sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und regelmäßige Konzertreisen und Meisterkurse führen ihn u.a. nach Russland, in die USA, Polen, Argentinien, Italien, Malta, die Schweiz, Spanien, Tschechien, Israel, Japan und Süd-Korea. Seit 2017 hat Professor Arkadi Zenzipér ein Lehr-Deputat an der Musikakademie Brescia, Italien inne.