Leonid Gorokhov und Emil Rovner am Violoncello, Vladimír Bukač an der Viola, Ilya Konovalov und Annette Unger an der Violine, : Das ist in diesem Jahr der Kern der Streicher, der die Abende in Schnackenburg trägt. Am Klavier sind Alla Ivanzhina-Rovner sowie Tatjana und Arkadi Zenzipér begleitend und konzertierend dabei.

Neu eingeladen sind neben Maria Lebed, Pianistin und Lehrbeauftragte, Fedor Grigoriev, stellvertretender Solo-Cellist beim Göttinger Symphonieorchester und Dozent für Violoncello an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und die Geigerin Reum Yeo, Mitglied der Kurt Masur Akademie der Dresdner Philharmonie.

Und weil die Schubertiaden immer auch ein Festival der nächsten Generation sind, stehen beim Eröffnungskonzert junge Talente im Mittelpunkt: Reum Yeo, Youbin Kim, Eliana Esther Rovner und Myriam Lea Rovner an der Violine, Fedor Grigoriev am Violoncello sowie Jacub Lücke am Klavier. Anna Khoroshavina wirkt außerdem als Jugendpreisträgerin auch in den moderierten Schulkonzerten mit. Dort sind neben ihr Fedor Grigoriev und Kyrill Tkachenko zu erleben, der als Geiger bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielt.

Im Gottesdienst am Sonntag gestalten Eliana Esther Rovner und Myriam Lea Rovner die musikalischen Parts, an der Orgel ist Christian Järnecke zu hören.

Während der Schubertiaden lohnt sich auch ein Blick in das Künstlerhaus ELBE 5 und den Kirchenraum zwischen den Konzerten: In der St. Nicolai Kirche ist begleitend die Ausstellung „Intermezzo zwischen Orgel und Altar“ der Gruppe ELBE FÜNF zu sehen. Mit Arbeiten von Franziska Steiniger, Frank Jafke, Albrecht Jahn und Linde Daum entsteht ein eigener künstlerischer Resonanzraum, der sich bewusst zwischen Sakralraum und Konzertmoment bewegt.

Im Künstlerhaus Schnackenburg in der Elbstraße 5 ist eine Ausstellung zu Arbeiten von Schnackenburger Künstlerinnen und Künstlern – von Amateur bis Profi- zu sehen.

Täglich ab 16:30 Uhr bis Konzertbeginn mit einem Kaffee- und Kuchenangebot.

Vom 3. bis 6. September 2026 wird die St. Nicolai Kirche in Schnackenburg erneut zum Mittelpunkt besonderer Kammermusikerlebnisse. Bei den 34. Schubertiaden treffen international renommierte Musikerinnen und Musiker auf vielversprechende Nachwuchstalente. Unter der künstlerischen Leitung von Prof. Arkadi Zenzipér erwartet das Publikum ein vielseitiges Festivalprogramm mit drei Abendkonzerten, einer Soirée mit Salonmusik, Konzerteinführungen und einem musikalisch gestalteten Gottesdienst.

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