Der Förderverein Schubertiaden Schnackenburg e.V. vergibt in Kooperation mit Sponsoren Förderpreise für ausgewählte Nachwuchsmusiker. Diese qualifizieren sich im Voraus und erhalten neben der Konzertiermöglichkeit ein Preisgeld.
Einen herzlichen Dank an den Lions Club Lüchow-Dannenberg, Firma Hildebrandt, Firma Schenk, Firma Fintelmann, Firma Paul Thiede und der gemeinnützigen Voelkel-Stiftung die in diesem Jahr die Nachwuchsförderung ermöglichen.
Neben den hier genannten Musiker*innen zählen Nikolaus Branny, Lucia Kaiser, Anastasija Novinskaja, Ian Sysoev und Alexandros Voutyras zu den Preisträgern. Da sie die weiteren Konzerte mit gestalten, finden sie die Biografien hier.
Daniel Brandon, geboren in London, ist derzeit ansässig in Amsterdam, und trat als Solist und Kammermusiker in vielen bedeutenden Veranstaltungsorten auf, darunter Cadogan Hall und die Queen Elizabeth Hall. Er trat als Konzertsolist mit den Cambridge, Essex, Aylesbury und Epsom Symphony Orchestras sowie mit dem Stoneleigh Youth Orchestra auf, welches 2023 eine Italien-Tournee mit dem Brahms Doppelkonzert unternahm, und eine Tournee durch die Tschechische Republik im Jahr 2024 mit dem Elgar Cello Konzert. Außerdem gab er zahlreiche Recitals als Stipendiat im Programm „Live Music Now“ und tritt weiterhin im Rahmen der Konzertreihe „Weltklassik am Klavier“ in Deutschland auf.
Zu seinen bevorstehenden Höhepunkten zählen eine Vielzahl von Solo- und Kammerkonzerten, darunter mehrere Aufführungen des Dvořák Cellokonzerts in London, Cambridge und Barcelona.
Als leidenschaftlicher Orchestermusiker war Daniel in der Saison 2018-2019 Solo Cellist im National Youth Orchestra of Great Britain und ist in den letzten vier Jahren Stimmführer der Celli im hannoverschen Ensemble Geräuschkulisse gewesen. Daniel ist der Gewinner des Vienna Klassik Award 2024 und wurde zudem mit dem Dr. Gerda Rohde Preis 2024 für herausragende Leistungen von der Hochschule für Musik Hannover ausgezeichnet. Er war einer der Finalisten der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ und erhielt kürzlich den 2. Preis zusammen mit seinem Duopartner Jun Chen im „Harald-Genzmer-Interpretationswettbewerb“.
Daniel begann im Alter von 7 Jahren mit dem Cellospiel, bevor er ans Junior Royal College of Music wechselte, um bei Michal Kaznowski zu studieren. Seit 2019 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Leonid Gorokhov, und beginnt ab Wintersemester 2025 sein Studium am Conservatorium van Amsterdam bei Prof. Ella van Poucke.
Daniel spielt ein Cello von Aaron Aupperle, das 2021 hergestellt wurde und den „Deutschen Musikinstrumentenpreis 2022“ gewann.
Mitwirkung in Kammermusikkonzerten
Der junge sächsische Pianist Nikolaus Branny studierte bei Christine Schindler am Sächsischen Landesgymnasium für Musik und Prof. Arkadi Zenzipér an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Mehrmals erlangte er 1. Preise beim deutschen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb „Clavicologne“, war Stipendiat der Ponto-Stiftung und Sonderpreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben. Meisterkurse erhielt er unter anderem bei Pavel Gililov, Matthias Kirschnereit und Antti Siirala. Sein Orchesterdebüt gab er im Alter von 16 Jahren mit Griegs Klavierkonzert, wenig später folgten Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven. Als Solist gastierte er u.a. mehrfach in der Kölner Philharmonie, bei den Schubertiaden Schnackenburg und beim Dresdner Palais Sommer. Er begleitete José Cura bei den Dresdner Musikfestspielen. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Dresdner Kapellsolisten. Nikolaus Branny konzertierte mit Jan Vogler, war zu Gast bei der Moritzburg-Festival-Akademie, beim Kammermusikfest Oberlausitz, Impuls-Festival Halle und bei der Elblandphilharmonie. Gern gesehener Interpret ist er auch bei den Kammerabenden der Staatskapelle Dresden in der Semperoper.
Konzept und Umsetzung Schulkonzerte, Mitwirkung in Kammermusikkonzerten
Anna ist 13 Jahre alt und wurde am 04.01.2012 in Dannenberg geboren. Sie geht in die 7. Klasse des Fritz-Reuter-Gymnasiums in Dannenberg.
Nach der musikalischen Früherziehung hat sie mit dem Cellounterricht bei Ilka Wagener-Eylerts an der Musikschule Lüchow-Dannenberg begonnen.
Sie ist mehrfache Landespreisträgerin bei Jugend musiziert. Anna spielt im Celloensemble, mit dem sie zweimal im Jahr an einer Akademie mit dem Solocellisten der Staatskapelle Dresden Friedwart Dittmann teilnimmt.
Anna tritt regelmäßig im Ensemble, in kleineren Besetzungen aber auch solistisch auf. So hatte sie beispielsweise im Sommer 2024 einen Kurzauftritt bei den Sommerlichen Musiktagen in Hitzacker.
Seit Mai 2025 hat Anna Cellounterricht bei Jorin Jorden von der Musikhochschule Hannover.
Preisträgerin aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg
Jacub Lücke wurde am 18.05.2010 geboren und fing mit 5 Jahren an gemeinsam mit seinem Vater Klavierunterricht zu nehmen. Im Jahr 2018 wechselte er zu Brigitte Heuschmann, zunächst privat und seit Frühjahr 2022 nach bestandener B-Aufnahmeprüfung nach Begabung an der Hamburger Jugendmusikschule. Dort wird er, nach bestandener Aufnahmeprüfung, ab August 2023 die Förderklasse der Jugendmusikschule besuchen. Er gewann erste Preise bei Jugend musiziert im Regional- (2019), im Landes- (2021) und im Bundeswettbewerb (2023). Jacub spielte in der Finalrunde des Steinway-Wettbewerbs 2022 in der Laeiszhalle und ist erster Preisträger mit Auszeichnung im Bergedorfer Musikantenwettstreit 2023. Jacub spielte u.a. auf den Jahrestreffen des Hamburger Lions-Clubs sowie des Rotary-Clubs und im Rahmen des Neujahrskonzertes 2023 mit Mitgliedern des Hamburger Philharmonischen Orchesters unter der Leitung von Cord Garben. Außerdem besuchte Jacub zweimalig einen Meisterkurs mit Cord Gaben. Diese waren auch sein Programm beim diesjährigen Wettbewerb Jugend Musiziert. Jacub ist Stipendiat der Ponto-Stiftung. Neben seinem Hauptfach Klavier spielt er seit 5 Jahren Cello und besucht seit 3 Jahren den Unterricht von Thomas Tyllack, dem 1. Solocellist des Hamburgischen Philharmonischen Staatsorchesters. Jacub besucht die Orchesterklasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Hamburg. Hier nahm er anzahlreichen Projekten und Reisen der unterschiedlichen Schulorchester und -ensembles teil. Im Februar diesen Jahres spielte Jacub neben Matthias Kirschnereit (Klavier) und Christian Kunert (Fagott) sowohl Cello als auch Klavier zur Eröffnung der Ausstellung „Bilder der Musik“ in der Galerie im Elysée. Diese Vernissage wurde durch NDR-Fernsehen aufgezeichnet.
Stipendiat Zukunftsmusik Wendland e.V.
Eliana Esther Rovner wurde am 20. Mai 2014 in Dresden in eine Musikerfamilie hineingeboren. Im Alter von 4 Jahren begann sie Geige zu spielen und wird seitdem von Frau Elena Havel, zunächst am Heinrich Schütz Konservatorium Dresden und ab August 2024 am Sächsischen Landesgymnasium für Musik unterrichtet.
Schon früh gewann Eliana 1. Preise „mit hervorragendem Erfolg“ beim regionalen Jugend Musiziert Wettbewerb. In den Jahren 2021 und 2022 gewann sie jeweils einen 1. Preis beim internationalen „Karl Adler“ Wettbewerb in Stuttgart und wurde daraufhin in einem Artikel der Jüdischen Allgemeinen Zeitung (Juni 2022) hochgelobt. Im Oktober 2022 wurde sie Erstpreisträgerin des Internationalen Josef Miczka Violinwettbewerbs in Prag.
Im Mai 2024 gewann sie einen 1A Preis beim Internationalen Karl Adler Wettbewerb in Stuttgart.Sie nahm an Meisterkursen bei Prof. Natalia Prishepenko, Franziska Hölscher und Tibor Gyenge teil.
Mitwirkung
Eröffnungskonzert
Myriam Lea Rovner wurde am 20.12.2010 geboren und erhielt mit 7 Jahren den ersten Geigenunterricht bei Elena Havel. Sie ist mehrfache Preisträgerin von Jugend Musiziert. Seit August 2024 besucht sie das Sächsisches Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Bereits 2018 gewinnt sie den 1.Preis Jugend musiziert für Violine Solo- in den vergangenen Jahren folgten Auszeichnungen „mit hervorragendem Erfolg“ auf Regionaler-, Landes- und Bundesebene sowie weitere Auszeichnungen und Preise, wie u.a. beim ConTact Junior Wettbewerb Berlin-3/4Geige von Peter Erben. Meisterkurse bei Prof. Natalia Prishepenko, Prof. Albrecht Winter, Hendrik Hochschild (Gewandhaus Orchester Leipzig) folgten. Außerdem ist sie bei verschiedenen Projekten tätig, wie beispielsweise beim Klang-Farben-Musikfestival Dresden im Weber Museum (Soloauftritt ), Orchesterprojekt der „Landstreicher Sachsen“ und weitere.
Mitwirkung Eröffnungskonzert
Severin Van Schmid aus Regensburg studiert derzeit Viola bei Volker Jacobsen in Hannover. Parallel dazu ist er Mitglied der Münchner Symphoniker bei den 2. Violinen. Bevor er sich der Bratsche zuwandte, studierte er Violine und Klavier an den Musikhochschulen in Luxemburg, München, Paris und Essen, unter anderem bei Julia Fischer, Boris Garlitsky und Klavier bei Markus Bellheim.
Weitere wichtige Impulse erhielt er während seiner Zeit am Orchesterzentrum Nordrhein-Westfalen, wo er von 2018 bis 2022 die Position des 1. Konzertmeisters inne hatte. In diesem Rahmen konzertierte er mit renommierten Dirigenten wie Jukka-Pekka Saraste und Muhai Tang.
Als gefragter Kammer- und Orchestermusiker war er bei zahlreichen Festivals zu Gast, darunter das Moritzburg Festival, die Odeon-Konzerte München der Europäischen Kulturstiftung Europamusicale, sowie das Zermatt Festival des Scharoun-Ensembles der Berliner Philharmoniker, wo er als Solist mit Ton Koopman auftrat. Prägende musikalische Erfahrungen sammelte er zudem beim Aspen Music Festival in Colorado, insbesondere im Austausch mit der Geigerin Midori.
Neben seiner Konzerttätigkeit war Severin Van Schmid mehrere Jahre als Dozent für Violine bei den Musikferien am Starnberger See tätig – einem Meisterkurs unter der Schirmherrschaft von Julia Fischer. Dort unterrichtete er gemeinsam mit anderen namhaften Musikern wie Kirill Troussov, Daniel Müller-Schott und Andreas Janke.
Überdies hinaus ist er als vielseitiger Künstler bekannt, so ist er 1. Preisträger des internationalen Klavierwettbewerb Marktoberdorf, zudem gewann er zahlreiche 1. Preise auf Bundesebene beim Wettbewerb Jugend musiziert in verschiedenen Kategorien.
Vor kurzem erschien sein Debütalbum forbidden music bei dem Berliner Label decurio – eingespielt mit seinem Bruder Zeno Schmid am Klavier. Die Einspielung widmet sich selten gespielten Violinsonaten von Erwin Schulhoff, Paul Hindemith und Bohuslav Martinů.
Severin Van Schmid ist Stipendiat der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, die ihm ein Instrument von Giovanni Grancino aus dem Jahr 1692 zur Verfügung stellt.
Mitwirkung in Kammermusikkonzerten